Unser Team hat Verstärkung bekommen: Seit Anfang Juli ist Severin Schwaiger unser neuer Freiwilligenberater. Schon bei unserem ersten Gespräch ist uns aufgefallen, dass er ein besonderes Gespür für Menschen mitbringt. Mit seiner ruhigen und zugewandten Art schafft er in der Freiwilligenberatung eine Atmosphäre, in der sich sein Gegenüber wahrgenommen und wertgeschätzt fühlt.
Genauso wichtig wie die Gespräche mit Menschen, die eine sinnstiftende Tätigkeit suchen, ist für Severin der direkte Kontakt zu denjenigen, die sich bereits engagieren. Er möchte mehr über ihre Hintergründe, ihre Ideen und darüber, was sie bewegt, erfahren. Kein Wunder, dass wir ihn selten lange hinter seinem Schreibtisch finden. Wenn er nicht gerade Beratungsgespräche führt, ist er am liebsten mittendrin – bei den Freiwilligen und ihren Projekten.
Er spricht mit den Engagierten und Koordinator*innen vor Ort, interessiert sich für ihre Erfahrungen und packt auch gerne selbst als Helfer mit an, um Freiwilligenarbeit wirklich zu erleben. Denn nur wer die Freiwilligenprojekte wirklich kennt, bekommt das Gefühl dafür, wer mit seinen Fähigkeiten, Interessen und Vorstellungen wo den richtigen Platz findet.
Freiwilligenarbeit ist für Severin absolut kein Neuland. Im Gegenteil: Er kennt sie aus ganz unterschiedlichen Perspektiven – als Freiwilliger, als Freiwilligenkoordinator und als Verantwortlicher einer Freiwilligenorganisation.
Bei uns im Freiwilligenzentrum Salzburg kann er seine umfangreiche Erfahrung in seine Tätigkeit als Freiwilligenberater einbringen. Er weiß, was Freiwillige bewegt, kennt die Herausforderungen der Freiwilligenkoordinator*innen und versteht, worauf Organisationen bei der Zusammenarbeit mit Freiwilligen angewiesen sind. Gerade dieses Verständnis für alle Seiten hilft ihm dabei, Menschen und passende Einsatzmöglichkeiten zusammenzubringen.
Bei all dem großen Tatendrang, mit dem Severin die Welt ein kleines Stück besser machen möchte, sind ihm in seinem Leben die kleinen zwischenmenschlichen Momente ganz wichtig. Dazu gehört für ihn, sich bewusst Zeit für seine Liebsten zu nehmen – einfach auch mal innezuhalten, im Hier und Jetzt zu sein und mit seinen Töchtern im Aigner Wald Schmetterlinge zu beobachten.
Mein Ziel ist es, dass Menschen positiv und beschwingt aus dem Gespräch gehen, mit einer klaren Vorstellung davon, wie es weitergehen kann und dem Wunsch, es wirklich umzusetzen.
Severin Schwaiger, Freiwilligenberater
Severin, schön, dass du bei uns im Team bist! Woran merkst du, dass ein Beratungsgespräch ein gutes Gespräch war?
Ein gutes Gespräch ist es für mich, wenn es wirklich ein ganz normales Gespräch ist – und nicht so ein Frage-Antwort-Spiel. Wenn es mir gelingt, auf Augenhöhe Impulse zu setzen und die Person ins Erzählen kommt. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte und Lebenssituation mit. Als Freiwilligenberater ist es mir wichtig, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der sich eine Person wirklich öffnet und mir erzählt, was ihre Interessen, Wünsche und Bedürfnisse sind und wir dann gemeinsam auf dieser Basis versuchen können, individuelle Lösungen zu finden. Ein Gespräch, das einfach Fahrt aufnimmt und ganz natürlich ist – das ist für mich ein gutes Gespräch.
Welche Erfahrung hat dich am besten auf deine jetzige Aufgabe als Freiwilligenberater vorbereitet?
Ich habe im Laufe meines Berufslebens und durch meine Reisen viele unterschiedliche Menschen und Lebenswelten kennengelernt. Diese Erfahrungen haben mich gelehrt, mich auf mein Gegenüber einzustellen, flexibel zu reagieren und mir eine große Offenheit gegenüber Menschen gegeben.
Besonders geprägt hat mich beispielsweise meine Arbeit mit Freiwilligen bei einer NGO in Ghana. Dort habe ich als Projektleiter die Freiwilligenkoordination übernommen und Freiwillige aus Europa auf ihre Einsätze vorbereitet, indem ich sie für kulturelle Unterschiede sensibilisiert habe. Dabei habe ich sehr deutlich gemerkt, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist: Je besser die Freiwilligen begleitet werden, desto leichter fällt ihnen der Einstieg und desto erfolgreicher wird am Ende auch ihr Engagement.
Mit welchem Gefühl sollen die Menschen aus deiner Freiwilligenberatung gehen?
Am besten mit dem Gefühl: Jetzt kann es losgehen. Bei vielen Menschen ist der Wunsch, sich freiwillig zu engagieren, schon lange da. Mit dem Beratungsgespräch haben sie nun den ersten Schritt gesetzt. Mein Ziel ist es, dass sie positiv und beschwingt aus dem Gespräch gehen, mit einer klaren Vorstellung davon, wie es weitergehen kann und dem Wunsch, es wirklich umzusetzen. Mit Motivation, Vorfreude und dem guten Gefühl: Dieses Engagement passt zu mir, und jetzt gehe ich es an.
Was begeistert dich außerhalb deiner Arbeit so sehr, dass du die Zeit dabei vergisst?
Am meisten vergesse ich die Zeit, wenn ich mit meinen Kindern zusammen bin. Mit ihnen etwas zu unternehmen, aber auch einfach gemeinsam zu spielen und das zu tun, worauf wir gerade Lust haben – das genieße ich sehr. Da kann ich einfach ganz im Moment sein.
Persönliche Beratung im Freiwilligenzentrum Salzburg
Sie sind unsicher, welches freiwillige Engagement das richtige für Sie ist?
In der Freiwilligenberatung klären wir gemeinsam, was Sie motiviert, und welche Tätigkeit die richtige für Sie ist – abgestimmt auf Ihre Interessen, Fähigkeiten, Erfahrungen und zeitlichen Möglichkeiten. So finden Sie eine freiwillige Tätigkeit, die wirklich zu Ihnen passt.
Unser Freiwilligenberater Severin Schwaiger nimmt sich gerne Zeit für Sie und freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme!
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